Die ideale Fabrik... maßgeschneidert für alle Bedürfnisse. Ein richtiges integriertes System, verwaltet durch eine effiziente EDV-Lösung, das nicht nur die Art und Weise zu arbeiten, sondern auch das Verhältnis zwischen Hersteller und Benutzer ändern kann.
Die Industrie ist durch ständige Innovationen, sowohl in puncto Technologie als auch Methodik, geprägt. Daher müssen sich die Unternehmen für Lösungen entscheiden, die immer schnellere und effizientere Arbeit garantieren. In diesem Sinn präsentierte Emmegi Gruppe als erstes Unternehmen der Branche im Jahr 2003 ein absolut originelles Konzept für Türen- und Fensterbauer: DOT.LAB. Es handelt sich um die nunmehr bekannte „ideale Fabrik“, bei deren Konstruktion Automatisierung, Robotik und Telekommunikation synergetisch vereint wurden. Ein richtiges integriertes System, verwaltet durch eine effiziente EDV-Lösung, das in seiner praktischen Umsetzung nicht nur die Art und Weise zu arbeiten, sondern auch das Verhältnis zwischen Hersteller und Benutzer ändern kann. Mit der Einführung von DL Solution, einer neuen strategischen Funktion, macht das Projekt DOT.LAB heute noch einen Schritt nach vorn: Mittels einer hoch entwickelten IT-Infrastruktur ist das System in der Lage, übergreifend alle Teilnehmer am Betriebsprozess (Menschen, Programme, Maschinen und Material) miteinander zu verbinden.
Eine übergreifende Form der Vernetzung Worin liegt die Originalität von DL Solution? Das Angebot umfasst im Wesentlichen zwei Linien, die den Benutzern unterschiedliche Ansätze ermöglichen: DL Neural Solution und DL Kit Solution. DL Neural Solution basiert auf dem Neural Operating System, einem Informationssystem, das mit den modernsten Softwaretechnologien entwickelt wurde, um Kommunikation und Datenaustausch mit den Peripheriegeräten zu verwalten: Die von den Bearbeitungsstationen empfangenen Elementardaten werden in Historien angelegt, zusammengefasst und verarbeitet. Das System kann an externe Verwaltungsprogramme angebunden werden und gewährleistet die Synchronisation sowie die Kompatibilität. Neural Operating System ist auf einem eigens eingerichteten Server resident und per Kabel oder über Wi-Fi an eine Hardware der letzten Generation angeschlossen: Cell.
Das Herzstück des Systems Cell wurde von Emmegi konstruiert und entwickelt, um Standardtechnologien wie digitale I/O, RS 232/485 und CANBUS zu unterstützen und ist mit einem entsprechenden Betriebssystem sowie spezifischen Treibern ausgerüstet, um bidirektional mit den verschiedensten Ausrüstungen und Maschinen zu kommunizieren. An den zu überwachenden Bearbeitungsstationen dient Cell einerseits als Datenkollektor der im Lauf des Fertigungszyklus in der Werkstatt (Fertigungszeiten und hergestellte Mengen, Maschinenstatus, Störungen, Alarme usw.) generierten Impulse (Daten, Ereignisse, Signale), anhand derer nützliche Informationen zum Fertigungsstand, zu den Leistungen, den Problematiken und den zu ergreifenden Maßnahmen abgeleitet werden können. Andererseits liefert Cell den Bedienern unerlässliche Angaben zur richtigen Vorgehensweise und somit dazu, die für das korrekte Arbeitsmanagement notwendigen Entscheidungen zu treffen.
Einfach überall
Die erfassten Informationen werden je nach der Rolle des Benutzers, der sie einsehen will, in unterschiedlichen Formen zur Verfügung gestellt und können über eine „Web-Instrumententafel“ visualisiert werden.
Die Anzeige ist über jede PC-Station, im betriebsinternen Netz oder per Internet über einen ganz normalen Web-Browser, das heißt ohne spezifische Einstellungen oder Softwareprogramme. Je nach Anzahl der angeschlossenen Abfragepunkte (Cell) kann das System mehr oder minder detaillierte Analysen liefern. Die Benutzerfreundlichkeit ist eine der besonderen Stärken des Systems. Es „verbirgt“ seine komplexe Struktur vor den Bedienern und fordert von ihnen lediglich einfache Eingriffe, die ihre Arbeitsmethoden nicht wesentlich beeinflussen. Für die Personalzeiterfassung können die Bediener iButton verwenden, einen persönlichen ID-Schlüssel mit einem eindeutigen, kopiergeschützten Code, der sowohl extrem praktisch (da klein) als auch aufgrund seines Edelstahlhalters extrem stoßfest und beständig gegen chemische Stoffe ist.
Zusammen mit den anderen Vorrichtungen für die Interaktion mit dem Benutzer (Barecodeleser, Touchscreen-Displays, Etikettierer usw.) bildet der iButton das letzte Glied für die komplette Übersicht über alle in der Werkstatt ausgeführten Tätigkeiten. Jederzeit kann mitverfolgt werden, welcher Bediener eine bestimmte Arbeit im Rahmen eines Auftrags, wann, in welcher Zeit und mit welcher Maschine (Gehrungssäge, Bearbeitungszentrum, Arbeitstisch usw.) vorgenommen hat und welcher Artikel bearbeitet wurde (Profil, Flügel, Rahmen, Fenster).
Webschnittstelle
DL Neural ist über ein dynamisches Web-Portal zugänglich. Jeder befugte Benutzer kann nach dem Login die Software-Module aufrufen, die der System Administrator seinem Profil zugeordnet hat. Das Modul zur Analyse der Fertigungsdaten ist im Basisangebot inbegriffen und ermöglicht die Visualisierung der wichtigsten Indikatoren zur Kontrolle und Optimierung der Fertigung über eine Reihe statistischer Reports. Mit SCHEDULER, dem „virtuellen Assistenten” können die wichtigsten Reports und die Häufigkeit für deren Erstellung konfiguriert werden. Das Betriebssystem versendet diese dann automatisch per E-Mail mit Anhängen im pdf-Format. TIMERACK ist das Software-Modul für die Personalzeiterfassung. Das Personal kann nun mit dem iButton „stempeln“. ZOOMER ist eine virtuelle Darstellung für die Ereignisüberwachung in Echtzeit in der Werkstatt: Geliefert werden Angaben zum Bediener, der gerade arbeitet, zu den laufenden Aufträgen, zum Maschinenstatus und den Gesamtleistungen des ganzen Fertigungssystems. Angekündigt wird schließlich die baldige Vermarktung von DL MAP, einer Erweiterung des Systems DL NEURAL für die Satellitenüberwachung der Fahrzeugflotte. Dieses ebenfalls webbasierte System ermöglicht die Verfolgung der Fahrzeugflotte sowie des Stands der Lieferungen und Installationen und gewährleistet die komplette Auftragsüberwachung.
Verwaltungssoftware
DL Neural wird nativ in den EmmegiSoft-Softwarepaketen für spezifische Funktionen und betriebliche Anforderungen integriert: FP Pro für die Konstruktion sowie FP Gest für die Planung und das Management der Fertigung. Mittels Standardtechnologien kann das System auch an Software anderer Hersteller angebunden werden und ist problemlos zu implementieren.
Maßgeschneiderte Komplettangebote für alle Bedürfnisse
Mit DL Kit Solution wird das Leistungsportfolio abgerundet: eine Linie von in Paketen (Kit) zur Verfügung stehenden Lösungen, die zur Verwaltung von spezifischen Aspekten und Problematiken im Fertigungsprozess vorkonfiguriert wurden. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, technologische Innovationen schrittweise einzuführen und den Betriebsalltag anzupassen, ohne eventuelle zukünftige Erweiterungen des Informationssystems in der Werkstatt auszuschließen und bereits getätigte Investitionen zu verlieren. In diese Richtung gehen die Funktionen der Systeme DL Kit als „persönlichen Assistenten“:
DL Quality, Assistent für die CE-Kennzeichnung
DL Stock, Assistent für das Lagermanagement (Profile und Zubehör)
DL Cut, Assistent für den manuellen Profilzuschnitt
DL Line, Assistent für die Montage
DL Roto, Assistent für Verpackung und Etikettierung des fertigen Produkts
DL STOCK
DL CUT
DL LINE / ROTO
DL QUALITY
Unermüdliche Forschung und Entwicklung
DL Technical Solution ist das Spiegelbild der Philosophie von Emmegi Gruppe, in die ständige Innovation zu investieren. Aus diesem Grund spielt die Abteilung Forschung & Entwicklung eine besonders bedeutende Rolle, die sich nicht nur auf die Ausarbeitung mechanischer Technologien beschränkt, sondern auch Softwarelösungen betrifft. Ein Team hochqualifizierter Mitarbeiter leistet ständig engagierte Arbeit, neue, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Lösungen zu finden. Das Unternehmen setzt sich immer dafür ein, die Kunden jederzeit zu unterstützen und zu betreuen. Ziel ist es, eine Partnerschaft zu begründen, die auf dem unverzichtbaren Wert der gemeinsamen Entwicklung basiert.